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360 PS und Yoga im Einklang

Aktualisiert: 16. Nov. 2023


Ich bin Teilzeit Karma Yogini bei der VHH und als Alltagsheldin darf ich die Fahrgäste mit meinen 360PS von einem Ort zum nächsten befördern. 😏 Die Hamburger wie auch die Schleswig-Holsteiner Straßen bieten mir jedesmal die Möglichkeit, Geduld und Hingabe zu üben. Wer hier Auto fährt, versteht, was ich meine.

Mal gelingt es mir richtig gut und mal gibt mir das Universum zu verstehen, dass ich es besser morgen noch einmal versuchen sollte 😩. Ja, es ist nicht immer einfach, Yoga im Alltag zu praktizieren. Es fällt mir zugegeben auf der Matte leichter. Ich bin trotzdem sehr gerne als Busfahrerin unterwegs, da ich die Vielfalt und Toleranz sehr schätze, die ich täglich auf den Strassen erlebe. Eigenschaften die meiner Meinung nach manchmal in der Welt des Yoga ein wenig zu kurz kommen.



Wenn ich meine Yogawelt verlasse, höre ich oftmals, dass Menschen sich nicht trauen, zum Yoga zu gehen. Sie glauben, sie seien nicht sportlich oder gelenkig genug. Ehrlich gesagt, kann ich das total nachvollziehen, da die Yogawelt sich oftmals durch äußerst athletische Körpern in extremen Posen zur Schau stellt, obwohl es viel mehr als nur ein Sport ist.

Hatha Yoga ist der im Westen am meist praktizierte und bekannteste Yoga-Weg. Natürlich stehen im Hatha Yoga die Körperübungen (Asanas) im Fokus, aber die damit verbundenen Atmenübungen (Pranayama) sowie die Meditation sind zwei weitere wichtige Pfeiler des Fundamentes.

Das Wort Hatha stammt aus dem Sanskrit und kann mit Kraft, Anstrengung und Hartnäckigkeit übersetzt werden. Außerdem kann man das Wort Hatha auch aus den folgenden zwei Wörtern zusammensetzen. Während das Wort Ha für die Sonne steht, bezieht sich tha auf den Mond, also ist Hatha ähnlich verbunden wie das Yin und Yang aus der chinesichen Philosophie.


Unabhängig davon ist zu beachten, dass jede Schule auch ihre eigene Tradition pflegt. Alleine in der Yoga Tradition in der ich von Yoga Vidja ausgebildet wurde, gibt es mehr als 80 Grundstellungen mit ihren verschiedensten Variationen. Darüber hinaus besitzt Hatha Yoga viele verschieden Ausrichtung, wie z.B. Vinyasa Flow, Ashtanga, Jivamukti, oder Hot Yoga. Die jeweilige Stile variieren sehr stark, von sportlich herausfordernd, wie Ashtanga Yoga, bis hin zu einer sanften entspannenden Richtung, wie Yin Yoga.


Ich bin davon überzeugt, dass es für jeden Körper die richtigen Asanas gibt. Die Kunst ist es vielmehr dabei herauszufinden, was du brauchst und deinem Körper gut tut. Egal ob Du Anfänger oder bereits eine erfahrene Yogini bist. Hier hilft es sicherlich, sich mit den Lehrenden wie auch anderen Schülern auszutauschen, viel auszuprobieren und auf deinen Körper zu hören. Der Weg ist hier das Ziel und mit der Zeit verändert sich eben manchmal auch dein Weg.


Sogar die Krankenkassen haben mittlerweile die positive Wirkung von Hatha Yoga anerkannt, weswegen es hierfür verschiedenste Möglichkeiten der Bezuschussung von Ihnen gibt.


Hier sind einige Wirkungen von Yoga:

  1. die Asanas stärken und flexibilisieren den gesamten Körper,

  2. durch geziellte Atemübungen beruhigt sich der Geist und der Körper entspannt sich,

  3. die Meditation erlaubt dem Gehirn eine kleine Pause, wodurch du ausgeglichener wirst.

Ich hoffe, dass ich mit den Vorurteilen ein wenig aufräumen konnte, das Yoga nur für sportliche, junge und schöne Frauen sei.


Wie empfindest du die Yogawelt?

Was bedeutet in diesem Zusammenhang Toleranz für Dich persönlich?

Wie können wir Vorurteile abbauen und liebevoll miteinander praktizieren ob Sportlich oder vermeintlich nicht sportlich ?


Ich würde mich freuen, wenn Du deine Erfahrung mit uns teilen würdest, wie du Toleranz und Vielfalt beim Yoga erlebst. Vielleicht siehst Du es komplett anders als ich?


Ich freue mich von Dir bzw. Euch zu hören!


Eure

Diana

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