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Vom Chaos zur Klarheit

Aktualisiert: 3. Juli


Meine Meditationsreise und Tipps für Anfänger*innen



Hi ihr Lieben!

Für die, die mich noch nicht kennen: Ich bin Diana, bin auf dem Weg 40 zu werden, Mutter dreier Kinder, und ich leite das Yoga Studio Yoga am Krupundersee. Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das mir sehr am Herzen liegt: Meditation.


Oft werde ich gefragt, was Meditation ist und warum ich meditiere.


Was ist Meditation?


Laut Yogawiki: „Um es einfach auszudrücken, Meditation bedeutet, du setzt dich ruhig hin, entweder in Stille oder mit einer geführten Anleitung, und konzentrierst dich auf deinen Atem, ein Mantra oder eine Visualisierung, um deinen Geist zur Ruhe zu bringen und Achtsamkeit zu entwickeln.“


Warum meditiere ich?


Weil ich versuche, einen Ausgleich zu meinen vielen Aufgaben als berufstätige Mutter und sportbegeisterte Frau zu finden. Ich habe Meditation für mich entdeckt, weil ich einfach ein bisschen Zeit für mich gebraucht habe. Anfangs sah ich die Meditation als eine Möglichkeit, einfach nur da zu sitzen, ohne dass irgendwer etwas von mir möchte – eine Flucht aus dem alltäglichen Trott. Ich hätte nie geglaubt, dass meine Familie meine Meditationszeit so ernst nehmen würde. Letzten Endes war ich froh und sehr dankbar, fünf Minuten nur für mich zu haben.


Ehrlich gesagt, war ich der Meditation gegenüber nicht wirklich offen. Yoga, besonders die körperlichen Übungen, habe ich immer geliebt. Schon in jungen Jahren habe ich Yoga praktiziert, und Fitnessstudio und Sport haben mein Leben stets begleitet. Für mich war früher Yoga und Sport dasselbe – ein Weg, um mich selbst zu optimieren. Ich liebte und liebe immer noch körperliche Herausforderungen. Mit sportlichen Aktivitäten konnte ich mich spüren und gleichzeitig eine Möglichkeit zur kontinuierlichen Entspannung finden. Irgendwann hat es nicht mehr gereicht, deshalb musste ich mich immer wieder steigern und habe es übertrieben. Mein Körper hat mir deutlich signalisiert, dass ich nicht so weitermachen kann. Ich bin Schmerzpatientin, leide an Migräne und habe Fibromyalgie. Das bedeutet, sobald ich meinen Körper überlaste, ob sportlich oder geistig, leide ich unter Schmerzen. Ich habe vieles ausprobiert und nichts hat wirklich geholfen. Nach der Diagnose Fibromyalgie habe ich den Tipp vom Arzt bekommen, es mit Meditation zu versuchen und nicht immer nur Sport zu treiben.


Erste Schritte zur Meditation


Mein Partner, der selbst viel meditiert, entfachte mein Interesse und brachte mir die Grundlagen bei. Anfangs nahm ich mir jeden Tag ein paar Minuten in der Stille und war überrascht, wie gut sich das anfühlte. Ich probierte verschiedene Meditation-Apps aus und begann mit geführten Meditationen von etwa 10-15 Minuten. Es war so schön, nichts machen zu müssen. Ich war im Einklang, ich hatte keine Erwartungen – vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben. Sobald ich die Kopfhörer aufsetzte, ließen mich meine Kinder und mein Partner in Ruhe. Diese kurze Auszeit war genau das, was ich brauchte. Mit der Zeit stellte ich fest, dass das Nichtstun auch seinen Reiz hat. Und das es auch keine Rolle spielt, an welchem Ort man sich eine kleine Auszeit gönnt.



Natürlich wollte ich mich auch in der Meditation verbessern.


Ich las viele Bücher über das Thema und versuchte, das beste Ergebnis zu erzielen. Als Busfahrerin bin ich es gewohnt, früh aufzustehen, also versuchte ich vor der Arbeit eine Stunde zu meditieren, weil ich gelesen hatte, dass es am besten sei, immer eine Stunde am Morgen und eine Stunde am Abend zu meditieren. Doch bald merkte ich, dass das nicht mein Weg war. Ich war müde, erschöpft und unzufrieden, weil ich vergessen hatte, warum ich meditiere. Es war nicht mein Weg, zwei Stunden täglich zu meditieren. Für mich und meine Seele waren genau die 15 bis 30 Minuten das richtige Maßohne Druck und ohne Erwartungen, selbst wenn es an einem Tag aus welchen Gründen auch immer gar nicht klappt. Zur Entwicklung gehört auch, sich einzugestehen, dass der Geist manchmal sehr unruhig sein kann und der Körper sich oft beschwert oder man einfach keine Zeit hat. Mal gelingt es sehr gut, sich auf die Meditation einzulassen, und mal braucht man viel Geduld mit sich selbst. Wichtig ist, nachsichtig und liebevoll mit sich selbst zu sein. Alles braucht Zeit. Es gehört alles zur Entwicklung dazu. Es war und wird immer ein Lernprozess bleiben.


Vorteile und Herausforderungen


Was mich an der Meditation am meisten fasziniert, ist die Möglichkeit, einen Moment der Stille und des Friedens im hektischen Alltag zu finden. Anfangs war es schwierig, eine regelmäßige Praxis zu etablieren, aber mit der Zeit fand ich immer mehr Gefallen daran. Besonders in stressigen Zeiten hilft mir die Meditation, meine innere Balance wiederzufinden.


Meine Tipps für Anfänger


Für diejenigen, die mit Meditation beginnen möchten, habe ich ein paar Empfehlungen:


Fangt klein an: Beginnt mit nur einer Minute pro Tag. Diese Minute kann sich nach und nach auf fünf, zehn oder sogar zwanzig Minuten steigern.

Seid geduldig mit dir selbst: Es ist normal, dass die Gedanken abschweifen. Akzeptiere es und kehrt sanft zur Meditation zurück.

Erwartungen loslassen: Geht ohne große Erwartungen an die Meditation heran. Gönne dir einfach einen Moment der Stille, ohne darauf zu warten, dass etwas Bestimmtes passiert.


Schlusswort


Meditation hat mein Leben auf viele positive Weisen verändert. Sie hilft mir, im Alltag präsenter zu sein und Herausforderungen mit mehr Gelassenheit zu begegnen. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet oder Fragen habt, kommt gerne zu einer unserer Meditationsstunden im Yoga am Krupundersee.


Danke für deine Zeit. Teile mir gerne deine Meditationserfahrungen mit und fühle dich eingeladen zu unserer Meditationsgruppe. Bis zum nächsten Mal!

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